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Ältere Berichte

 

Jahresrückblick 11 / 12

Die Saison ist nun vorbei und wir erinnern uns gerne an eine spezielle Saison mit Höhen und Tiefen.

Angefangen hat der Winter mit Absagen und Verschiebungen, zwei Flüge mussten storniert werden, da der Schnee zu spät kam.

Im Vorfeld hatten wir sehr viele Trainingseinheiten in Saas Fee und am Sportgymnasium Davos.

Anfangs Januar konnte es dann endlich losgehen mit den ersten Rennen. Von Frankreich reisten wir bis Norwegen, quer durch Europa, allen Europacup Rennen nach. Debby platzierte sich fünf mal unter den top 8, davon zwei mal als 4. Jenny hatte viel Veletzungspech, ihr bestes Resultat war ein 8 Rang.

Debby selektionierte sich, dank ihrer guten Ergebnisse, als eine der zwei Schweizerinnen, welche an die Junioren WM nach Sierra Nevada (Spanien) reisen durften. Dort qualifizierte sie sich für die Finals als 12. und kämpfte sich bis in den kleinen Final vor, wo sie aber eine Kollision mit einer amerikanischen Fahrerin hatte und sich einen Beinbruch zuzog. Sie beendete das Rennen auf dem guten 8. Platz, wurde ins Spital von Sierra Nevada gebracht, wo man ihr Bein von oben bis unten ganz eingipste.

An den kommenden Schweizermeisterschaften konnte nur Jenny fahren, sie wurde im viertel Final abgeschossen und wurde 11.

Die Junioren SM wurde bei den Boardercrossern leider abgeschafft L

Nun trainieren wir bereits wieder für die kommende Saison, Debby schaffte den Sprung ins B-Kader, Jenny bleibt im C. Beide gehören der neu gegründeten Challenger Gruppe an.

Liebe Grüsse

Debby und Jenny Lachend

 

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Die Langen und anstrengenden 6 Tag in Spanien sind nun vorbei.
22.03.-27.03.12

debbyrollstuhl.pngDie Anreise war nicht wie jede, denn wir waren nur zu fünft, eine kleine aber tolle Gruppe. Den Zwischenhalt in Barcelona verbrachten wir im Mc Donalds und dann ging es weiter nach Granada SPA. Am Flughafen von Granada wartete ein 16-plätzer Bus auf uns fünf ohne Gepäck, denn dieses mussten wir schon letztes Wochenende mit dem SwissSnowboard Bus mitgeben. Also hatten wir fast zu wenig platz im Bus zu fünft. ;) Es dauerte eine Stunde bis wir im kleinen und doch grossen Skigebiet Sierra Nevada waren. Ich hatte fast ein wenig Angst, da alles braun war und nur einige kleine weisse Schneeflecken zu sehen waren, doch das zeigte sich am nächsten Tag anders. Nach einer Besichtigung des Ortes und unseres Wachsraumes ging es in den nächsten Tag. Als wir mit dem Sessel, welcher uns vom Dorf ins Skigebiet brachte, hochfuhren, sahen wir, dass sich die Spanier sehr Mühe gegeben hatten für die JWM. Es stand ein perfekter Kurs, was will man noch mehr? Jedoch stellte sich heraus, dass der Kurs doch noch nicht perfekt war, denn die Landungen für die Kicker waren zu lang für die Ladies und es machte noch nicht alles so richtig Spass wie es sollte. Meine Trainings waren im grossen und ganzen ziemlich gut, ich konnte mich sehr schnell mit dem Kurs anfreunden. Jedoch musste einer meiner Teamkollegen uns schon verlassen. Er hatte einen schwerer Sturz im Training auf seinen Rücken und flog am darauffolgenden Tag mit der Rega zurück in die Schweiz mit einem Wirbelbruch. „Alles guäti Mario!!“

Am Samstag ging es mit dem ersten Teil der JWM los, denn die Qualifikationsläaufen standen vor uns. Nach zwei guten Trainingsläufen freute ich mich richtig auf den Kurs um die Qualiläufe zu fahren. Der erste geling mir leider nicht perfekt, was man dann auch an der Zeit sehen konnte. Der zweite war super jedoch legte ich mich in der 3ten Kurve hin und konnte ihn somit nicht zu Ende fahren und qualifizierte mich als 12 für die Heats am Sonntag.

Und dann waren es nur noch 2.... leider musste der nächste von unserem Team mit dem Rettungsschlitten ins Krankenhaus nach Granada. Mit einer Halskrause und einem verschlagenem Gesicht stand Jerome zum Glück am Abend wieder in unserem Zimmer, jedoch ein wenig niedergeschlagen aber „munter“. Somit standen nur noch Caro und ich in den Heats als schweizer Vertretung. Mit guten Trainingsläufen ging ich positiv, doch mit Respekt vor den guten Fahrerinnen, in den ersten Heat. Ich hatte einen tollen Start wie schon oft. ;) Als zweite konnte ich mich in der ersten Kurve einreihen und konnte den Platz bis zum Schluss halten und konnte die 4 platzierte in der Quali ausschalten. Nun war es noch härter im Halbfinale, denn ich traf auf die 2. des Gesamteuropacups und Weltcupfahrerinnen. Jedoch hatte ich nichts zu verlieren, denn ich war nun unter den  Top 8. Leider reichte es nicht fürs grosse Finale, was schade war aber ich freute mich jetzt noch auf das kleine Finale um den Platz 5 bis 8. In der ersten Kurve konnte ich mich als dritte einreihen jedoch nahe hinter der 2ten. In der letzten Kurve legte sich die erste hin, die zweite konnte an ihr vorbeifahren und ich versuchte es auch aber leider klappte es nicht und ich fuhr in sie und ins Tor. Wir blieben beide liegen und ich dachte wenn ich aufstehe und weiterfahre bin ich als 7te platziert, doch ich merkte dass mit meinem Bein etwas nicht ganz stimmte und versuchte es aber trotzdem. Mit ein bisschen zu viel Tempo wollte ich den Letzten Sprung ganz langsam fahren, leider war es zu schnell und ich lag nochmals und beendete das Rennen somit als 8te. Diesmal konnte ich aber nicht mehr aufstehen und wurde ins Spital gebracht, in welchem ich die schlechte Nachricht bekam dass mein Wadenbein gebrochen ist. Mit einem Gips bis zum Oberschenkel haben sie mich dann entlassen. Mit grosser Motivation freue ich mich nun noch mehr auf die neue Saison und nehme mein Bein hin wie es kommt.

 Merci viel mal für z dumatrücka. 

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Weitere Berichte des Trainers findet ihr hier:
http://sbx-team.ch/sbx-team/News/News.html


 

Quer durch die Schweiz
14.03.-17.03.12 

Es ging Richtung Lenk im Simmental, wir reisten am Mittwoch Nachmittag an, da am Donnerstag das Training war. Am Donnerstag testeten wir die verschiedenen Bretter aus und schauten so welches am schnellsten sein könnte. Wir machten etwa fünf Fahrten auf dem Kurs und dann mussten wir unsere Bretter im Hotel präparieren mit Hilfe von Stephan Eisenegger dem Wachsmann.

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Am Freitag spielte das Wetter genauso mit wie am Tag. zuvor In den Qualiläufen brachten Debby und ich eine anständige Zeit herunter, sie waren nie so schnell wie die erste aber es reichte locker für die Finals. Debby qualifizierte sich nach den ersten zwei Heats fürs Finale. Ich schaffte den Einzug ins Finale nicht und blieb auf dem 9ten Schlussrang. Debby aber erreichten den guten 4ten Rang. 

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Samstags war das gleiche Programm nur dass Debby und ich die Startnummern vertauscht hatten. Wir merkten es aber erst nach dem ersten Qualilauf, natürlich sagten wir das der Organisation sofort. Schlussendlich startete ich mit der Qualizeit von Debby und sie mit meiner, denn es spielte nicht eine grosse Rolle in welchem Heat wir waren. Debby bestand den ersten Heat super und konnte sich fürs ½ Finale qualifizieren, ich hingegen fuhr als dritte von meinem Heat ins Ziel und wurde wieder 9te. Debby gab im kleinen Finale noch mals Vollgas, sie übernahm die Führung, aber in der 1sten Bank crashte sie mit einer anderen Fahrerin zusammen und beide stürzten, somit landete Debby auf dem 7ten Rang.

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Es stand eine lange Reise vor uns, also machten wir uns direkt auf den Nachhauseweg.


 

Deutschland ah heu!!
08.03.-11.03.12

Dieses Wochenende hieß es ab nach Germany. Am Donnerstag morgen reisten wir an und anschließend war ein Training auf dem Kurs. Das Wetter war nicht das Beste, denn es schneite und somit war der Schnee langsam. Am Anfang ging der Kurs nicht genau auf aber mit der Zeit wurde es immer besser.

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Super Wetter geiler Kurs, was will man noch mehr.

Am Freitag war der National Cup somit die deutsche Meisterschaft. Zuerst gab es ein oder zwei Trainingläufe und dann hatten wir 2 Qualiläufe. Es waren nur 18 Frauen am Start und 16 kamen in die Finals, deshalb war es nicht gerade schwierig uns zu qualifizieren. Im ¼ Finale konnten wir uns beide fürs ½ Finale qualifizieren, Debby schaffte den Einzug ins große Finale und ich ins kleine. Der 4te Schlussrang ging an Debby und ich wurde 7te.

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Das Wetter blieb auch am Samstag super, der Kurs wurde gut präpariert vom Vortag also perfekt. Alles lief in etwa identisch bis zu den Heats. Im ersten Heat gelang es uns beiden nicht uns für die Finals zu qualifizieren, denn wir kamen beiden als 3te in unserem Heat ins Ziel. Dies war eine Enttäuschung für uns, denn wir hofften den Einzug in die Finals zu schaffen.

Nun stehen noch zwei Rennwochenende auf dem Plan und dann ist die Saison zu Ende.
Zum Saisonschluss findet am 30.03.12 in Silvaplana die Schweizer Meisterschaft statt. 



 

 

Ab nach Österreich juhuii Knödelbrot  Lächelnd
01.03.-04.03.12

Debby und ich reisten am letzten Wochenende nach Saalbach, dort fanden zwei Europa Cups statt. Es war wieder ein mal eine lange Reise, ca. eine 6 Stündige Fahrt mit dem Team Bus. Am Freitag war ein offizielles Training es gab für jeden maximal 3 Läufe, da es viele Unterbrüche und Stürze gab.

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Es war wunderschönes Wetter am Samstag und viel zu heiss um zu snowboarden ;). Zuerst gab es wieder ein oder zwei Trainingsläufe und dann ging es los mit dem Qualilauf. Bei den Frauen gab es ein 32er Tablo, Debby kam als 9te weiter und ich machte in dem Quali lauf einen Pinguin, kam aber trotz des Sturzes noch weiter in die Heats. Im ersten Heat mussten Debby und ich gegeneinander starten. Debby war nach dem Start vorne und ich an dritter Stelle, nach dem Kicker in der vierten Bank stürzte ich voll auf den Kopf. Debby konnte diesen Heat für sich entscheiden und kam eine Runde weiter. Schlussendlich qualifizierte sich Debby fürs kleine Finale und besetzte den guten achten Schlussrang.

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Am Sonntag war das Wetter nicht mehr so gut und zum Glück auch nicht mehr allzu heiss. Es gab auch wieder zwei Trainingsläufe. Debby fühlte sich nach einem Trainingslauf schon sicher und pausierte bis zum Qualilauf, ich hingegen hatte Probleme. Ich versuchte die Stelle von meinem Sturz am Samstag zu verbessern, doch es gelang mir nicht. Die Trainingsläufe waren zu ende und dann kam der Qualilauf, Debby gelang einen guten Lauf 8te Qualizeit, mir gelang dies leider wieder ein mal nicht, denn ich brachte einen katastrophalen Lauf herunter, konnte mich aber noch als 14 qualifizieren. Bei den Heats hatte Debby Pech, sie setzte sich auf den Po und alle drei hinter ihr konnten sie überholten. Bei mir ging es solala, ich qualifizierte mich fürs kleine Finale und dort wurde ich achte. Debby erreichte den 15 Schlussrang. 



 

Sedrun zum zweiten
18.02.-19.02.12

An diesem Wochenende mussten wir auf Debby hoffen, denn ich ging als Zuschauer um Debby anzufeuern, wegen meinem Sturz musste ich noch Pause machen.

Wunderschönes Wetter, super Pistenverhältnisse, ein guter Start in den Tag. Die FIS Rennen in Sedrun  sind nun auch schon vorbei. Am Freitag war ein Training für alle Fahrer und Fahrerinnen. Der Kurs wurde abgeändert seit dem letzten Mal.

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Samstags ging es dann los mit zwei Trainingsläufen und dann zwei Qualiläufen. In der Quali flitzte Debby mit der schnellsten Zeit ins Ziel. Also super Voraussetzung für die Heats. In den Heats konnte Debby immer den Startplatz wählen, da sie ja die schnellste Zeit in der Ouali hatte. Bis ins Halbfinal überstand Sie die Heats super, aber im Halbfinal stürzte Debby an zweiter Stelle und die Dritte und Vierte konnten an Debby vorbei fahren. Also reichte es Debby ins kleine Finale, dort startete sie super, denn sie konnte die Führung bis in die Bank fünf halten. In der fünften Bank crashte Debby aber mit einer anderen Fahrerin zusammen und sie stürzten beide. Debby erreichte am Schluss den guten siebten Rang.

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Debby's Fanclub =)

 

Am Sonntag wollte das Wetter nicht so mitspielen, es war bewölkt und es stürmte. Wegen dem Wetter wollte der TD (Technischer Delegierter) das Rennen so schnell wie möglich durchführen, deshalb gab es nur einen Qualilauf. Es war sehr schlechte Sicht und der Nebel drückte nahe heran, deswegen wurde Sägemehl oder etwas ähnliches auf den Kurs gestreut. Debby war sehr froh darüber, denn jetzt konnte sie Vollgas geben. In dem Qualilauf plazierte sich Debby auf dem vierten Zwischenrang. In den Heats zeigte Debby endlich, dass sie es auch kann. Bis im grossen Finale fuhr sie souverän den Boardercross herunter. Jetzt kommt das aber, im grossen Finale startete sie gut und konnte sich an zweiter Stelle einreihen. Wieder, wie am Samstag, stürzte Debby in der fünften Bank, dann konnte die Dritte überholen, jedoch die Vierte nicht, Sie fuhr in die am Boden liegende Debby rein. Durch diesen Crash wurde Debby’s Snowboard im tiefsten Herzen verletzt. Debby erreichte somit den vierten Rang.

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Debby in Sedrun                                                                                Crash !!


 

Unser Trip nach Norwegen
31.01.-07.02.12

Vergangene Woche reisten wir, Jenny und Debby nach Norwegen, 2 Europa Cups warteten dort auf uns. Wir reisten nicht wie bis jetzt mit dem Team Bus,sondern mit dem Flugzeug. Für uns war es das erste mal, dass wir mit unserem Snowboard flogen. Vom Flughafen Zürich nach Frankfurt, von dort aus nach Oslo. In Oslo mieteten wir drei Mietautos und dann hiess es geschickt die Autos laden, denn wir waren 10 Personen mit je einer Rolltasche, Boardbag und einem Handgepäck. Wir kamen gut in Kongsberg bei unserem super Hotel an. Nicht weit entfernt vom Hotel fand dann am Freitag zuerst ein Training statt, welches uns sehr nützlich war, denn der Kurs war lang und sehr anspruchsvoll. Am darauffolgenden Renntag gingen wir mit top Motivation und perfekt präparierten Boards auf den "Hügel" und machten uns bereit für das Rennen. Der erste Qualilauf überstanden wir beide, jedoch beim zweiten Zeitlauf stürzte Jenny heftig auf den Kopf. Somit waren für sie die Rennen in Norwegen vorbei. Es geht ihr nach einer Hirnerschütterung wieder einwenig besser. Für mich war der Tag aber noch nicht vorbei. Den ersten Heat überstand ich gut, im Halbfinale machte ich leider einem Fehler und verlor den abstand zur 1ten und 2ten und wurde am Schluss noch von der 4ten überholt. Tja nichts mit dem „Grossen Finale“, dafür durfte ich im kleine Finale noch einmal starten, in welchem ich als dritte ins Ziel kam und somit das Rennen mit dem 7ten Schlussrang beendete.

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Am nächsten Tag war leider nur noch ich (Debby) am Start und Jenny musste den Tag im Bett und im Pool verbringen. Nach der Qualifikation ging es mit den Heats los. Im ersten Heat musste ich wieder einmal gegen meine Teamkollegin. Leider kam sie mir zum Verhängnis und ich bin als 2te hingeflogen und musste so den Renntag beenden.

 

 

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